1970 geboren in Mainz
1991-98 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Tim Scott
1996 Meisterschülerin
1998 „Werkstattpreis“ Erich Hauser Kunststiftung, Rottweil
1998-2004 Lehraufträge (Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, Fachhochschule Mainz, Universität Gießen und Dortmund)
1999-2000 „Astersteinstipendium“ des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz
2001 Arbeitsstipendium für die „9. Bildhauerinnen-Werkstatt Prösitz“
2001-02 Projektstipendium „Korrespondenz im Raum“, Bayerisches Kultusministerium
2002 ZONTA Kunstpreis, Mainz
2004 Vordemberge-Gildewart Stipendium
2005 Emy-Roeder-Preis 2005
2006 Phönix-Kunstpreis des ZVAB
2007/08 Gastprofessur Uni Gießen
2010 Publikumspreis, Regionale 2010
Angela Glajcar, Jahrgang 1970, hat sich nach ihrem Bildhauereistudium an der Akademie in Nürnberg (Meisterschülerin Tim Scott) von der Tradition kompakter Holz- und Metallskulpturen gelöst und arbeitet heute vorwiegend installativ mit industriell gefertigtem Papier und technoiden Werkstoffen wie Glasgewebe und komplexen Kunststoffmaterialien.Ihre häufig für einen spezifischen Ort entwickelten Skulpturen und Objekte werden bestimmt von der Einbindung von Licht. Einem breiteren Publikum bekannt wurde Angela Glajcar durch ihre „Terforationen“. Das sind Objekte aus hintereinander gestaffelten Papierbahnen, in denen durch Einreißen Räume entstehen. Eine Werkübersicht über das gesamte bisherige Schaffen dieser singulären Bildhauerposition wird derzeit erstellt, um die Entwicklunglinien in ihrem Werk transparent zu machen.